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An diesen 3 Orten hast du die schönste Aussicht über Porto

Was bleibt euch von einer Reise am ehesten in Erinnerung? Bei mir gehören tolle Aussichten ganz klar zu den Bildern, die sich am stärksten in mein Gedächtnis einbrennen. Sehenswürdigkeiten und besondere Gebäude gehören zwar auch dazu, aber am schönsten ist es einfach, von einem Punkt möglichst weit oben möglichst weit schauen zu können. Und das Beste für einen Sparfuchs auf Reisen: Eine tolle Aussicht kostet Nichts! Hier sind meine drei Tipps für die schönsten Aussichtspunkte in Porto.

1. Alte Stadtmauer

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Dieses Fleckchen ist wirklich ganz schön versteckt. Wie haben es bei unserer kostenlosen Stadtführung in Porto entdeckt und alleine dafür hat sich die Tour schon gelohnt. Unser Guide David führte uns nämlich vorbei an einem ehemaligen Kloster auf die Stufen der alten Stadtmauer. An deren Ende befindet sich eine Art Plattform, die wohl einmal dafür gedacht war, herannahende Feinde frühestmöglich zu entdecken.

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Heute habt ihr von hier eine tolle Aussicht in beide Richtungen des Flusses Douro, auf die andere Uferseite mit dem Städtchen Villa Nova de Gaia und auf die berühmteste Brücke Portos. Viele andere Touristen laufen über die Ponte Dom Luis I., um von dort eine tolle Aussicht zu haben. Von der alten Stadtmauer aus seid ihr nochmal eine Etage höher und könnt die beeindruckende Metall-Konstruktion der Brücke bestaunen.

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Wie komme ich da hin? Lauft in die Straße „Largo 1° de Dezembro“ und geht links neben der Polizeistation durch den Torbogen in den Innenhof. Biegt nach links, dann nach rechts ab und folgt der Gasse einfach gradeaus, bis euch die Treppen auf die Stadtmauer hinauf führen.

2. Jardins do Palacio de Cristal

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Die Parkanlage rund um den ehemaligen Kristallpalast ist nicht nur ein toller Ort zum Spazierengehen, am Rand des Parks habt ihr auch eine wahnsinnige Aussicht über die Stadt. Ganz im Westen des Parks könnt ihr auf den Douro und bis an dessen Mündung ins Meer blicken. Besonders schön finde ich die an einigen Stellen aufgestellten Fliesen-Bilder der historischen Aussicht. Hier könnt ihr vergleichen, wie viel – oder wenig – sich Porto verändert hat.

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Neben der schönen Aussicht könnt ihr in dem großen Park auch schöne Tiere beobachten: Einige Pfaue leben hier. Sie haben sich an die vielen Menschen um sich herum gewöhnt und lassen euch ihnen ganz nahe kommen. Haltet eure Kameras bereit!

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Wie komme ich da hin? Die „Jardins do Palacio de Cristal“ liegen im Westen von Porto, sind aber wie so Vieles in der Stadt fußläufig erreichbar. Entweder lauft ihr am Ufer des Douro entlang und dann über die Rua de Miragaia und Rua da Bandeirinha nach oben – das ist allerdings ein wirklich steiler Aufstieg. Alternativ kommt ihr über die Rua do Carmo und Rua de Dom Manuel II aus dem Zentrum zum Park. Bei diesem Weg bleibt ihr oben und seid wahrscheinlich nicht wie wir fix und fertig, wenn ihr endlich euer Ziel erreicht.

3. Kloster „Serra do Pilar“

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Den womöglich schönsten Blick auf Porto habt ihr von der anderen Seite des Douro aus. In Villa Nova de Gaia, wo auch die unzähligen Portwein-Kellereien liegen, thront hoch oben über der Stadt das Kloster „Serra do Pilar“. Ihr erreicht es total bequem mit einer Seilbahn vom Ufer aus, der „Teleferico de Gaia“. Dafür müsst ihr allerdings 5 Euro für die Einzelfahrt oder 8 Euro für Hin- und Rückfahrt eures wertvollen Reisebudgets opfern.

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Das Geld spart ihr euch, in dem ihr den Berg einfach zu Fuß erklimmt. Ja, ich bestreite nicht, dass das anstrengend ist. Aber glaubt mir, wenn ihr einmal oben an- und wieder einigermaßen zu Atem gekommen seid, entschädigt euch der Blick auf die Stadt für jeden einzelnen Schweißtropfen, den ihr vorher vergossen habt!

Wir waren in der Abenddämmerung am Kloster und dann ist Porto mit den vielen Lichtern am Ufer einfach traumhaft schön. Die Laternen auf der oberen Ebene der Ponte Dom Luis I sehen von hier oben aus, als hätte jemand Teelichter auf beiden Seiten der Metro-Schienen angezündet.

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Wie komme ich da hin? Der Aufstieg beginnt am Fuße der Brücke Dom Luis I. Nehmt die Metall-Planke rechts neben der Tourist-Info. An der Gabelung der Straße biegt ihr rechts ab – und dann einfach immer weiter den Berg hoch.

Über den Autor

Stefan

Ich arbeite beim Radio, studiere Online-Journalismus und liebe es, Geld zu sparen. Auf diesem Blog lasse ich euch an meinen Reisen teilhaben, bei denen ich immer auf der Suche bin nach Möglichkeiten, Geld zu sparen oder kostenlose Dinge zu erleben.
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